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 (schicksal), verlorener Kampf?

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Diana
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BeitragThema: (schicksal), verlorener Kampf?   Sa Mai 16, 2009 1:21 pm

Weil die Warscheinlichkeit das ich den Wecker in meinen Traum einbaue ziemlich hoch ist dudelte heute >Human< von den Killers aus meinem Handy, und das bei gefühlten 5 Uhr, als ich dann endlich die Augen aufschlug und mein Handy begutachtete musste ich feststellen das es schon wieder Halb 7 ist. Also sprang ich aus dem Bett, nach der letzten Erfahrung Prinz zu reiten beschloss ich heute nach dem Reiten zu duschen sonst hätte ich nur doppelte Arbeit. Schwupps war ich angezogen, Blaue Reithose, Blaue Karosocken , blauer Pulli und schwarzblaue weste, dann ab ins Bad, Gesichtwaschen, schminken und schon mahcte ich mich Trapp ab auf die Suche nach Motte, sie hatte es wohl nicht länger ausgehalten das ich so lang schlief und hatt mit der Pfote die Tür aufgemacht. Als ich nun Die küche betrat saß Nina bereits am Tisch und die Hunde schleckten gerade die letzten Krümel auis ihren Schälchen „Morgen Nini“ „naaa? Ausgeschlafen Dajo?“ kam es sogleich zurück „mhm nich wirklich irgendwie..“ ich setzte mich zu Nina „auch einen Kaffe?“ und sie schob mir meine Lieblingstasse entgegen „woah danke“ und ich ertränkte mich erstmal die nächsten 5 Min in meiner Tasse. „gehst du auch schon zum Hof Dajo?“ wollte Nina wissen „ja, ich möchte nochmal Prinz reiten,wart kurz“ und ich verräumte meine Tasse im Geschirrspüler und Zog mir meine geliebten lila Dockers an „so wir können “ „Dajo? Schön das du wieder zurück bist, wie wars im Urlaub?“ „Danke, eigendlich ganz schön, vor allem sonnig“ „mhm“ „alles klar bei dir? Ist was?“ „nicht direkt, naja irgendwie schon , ach Dajo, es tut mir so leid“ „was denn? Ist was passiert, jemand verletzt?“ „Nein zum glück nicht, ich wollte gestern Prinz Putzen, beim von der Weide holen hat er sich losgerissen, ich konnte ihn einfach nicht halten, es kam so überraschend, nach einer weile hatte ich ihn wiede, aber was hätte alles passieren können wenn er auf den strick getreten währe oder so.... Ich habe ihn am putzplatz angebunden, manchmal hat er gezwickt aber das ist nicht so schlimm, als ich sein Putzzeug geholt habe hat er sich erneut losgerissen nd ist zur Stutenkoppel galloppiert, Dajo, ich dachte er springt, als ich angerannt kam hat er mir den hintern zu gedreht und ist davon galoppiert,richtung Straße, ich habe ihn erst stunden später wieder einfangen können“ –schweigen- „Dajo? Ich kann verstehen wenn du sauer bist , es tut mir sooo le....“ „Sag jetzt nicht das es dir Leid tut“ schnautzte Ich Nina an „Dieses Miststück, den werde ich mir heute vornehmen, das kann doch nicht wahr sein das er jedem auf der Nase rumtanzt wie es ihm passt“ „aber“ kam es leise von Nina „Nichts aber, ich hatte genug Hengste wie Prinz, so ein respektloses Verhalten Menschen gegenüber kann wahnsinnig gefährlich enden , ich muss mich seiner erziehung widmen, bevor er nicht von Jedem wenigstens antandslos geführt werden kann fahre ich nichtmehr weg, Nina ist dir was Passiert?
„Nein Nein, mir gehts prima, Dajo ich dachte nur du wärst so sauer auf mich wenn du das erfährst“ „aber du konntest doch gar nichts dafür was hättest du denn machen sollen ?“ „keine ahnung“ „na also, ich bewege ihn die nächsten Tage und dann je nachdem wie er sich entwiickelt versuchen wir mal mit euch beiden zu arbeiten, natürlich nur wenn du magst, und auch nur wenn wir sein agressives verhalten in den Griff bekommen ok?“ ein kleines lächeln „ na dann lass und zum Stall gehen oder?“ “„hundeee“ kam es von Nina , sogleich sprangen Boomer und Motte vom Sofa auf und hüpften in richtung Tür. Wir plapperten ziemlich viel also brauchten wir über zehn minuten zum stall, dort angekommen trennten sich unsere Wege „solln wir uns in 3 stunden im Reiterstübchen zum Kaffe treffen?“ fragte Nina „Priima bis nacher“ und schon waren Motte und ich im Stall verschwunden.
„Prinz?“ keine Reaktion, mittlerweile stand ich vor seiner Boxentüre, doch der Hengst starrte angestrengt aus dem Fenster auf den Hof „Haaaaaaaaaaaallloo Prinz?“ immer noch keine Reaktion, zumindest nicht auf mein Rufen, denn nun schnauft er die Luft ein und stößt ein Ohrenbetäubendes Wiehern aus. „Heeeey“ also langsam wirds mir zu bund und ich schnappe mir die nächstbeste Gerte und wedele hinter ihm herum, nur wiederwillig dreht er sich um. Jetzt erst scheint er mich richtig war zu nehmen und beäugt mich neugierig, er tritt näher und überprüft in Welcher hand sein Leckerli liegt er nimmt es vorsichtg und zerkaut es langsam.
„was machst du nur für einen Scheiß sobald ich dir den Rücken kehre? Du kannst doch nicht einfach meine Freundin über den haufen rennen“ schimpfte ich mit Ihm , doch Prinz schaute mich nur auf treuen Glupschaugen denen man einfach nicht böse sein kann an. „ab heute wirds für dich anstrengend mein lieber, du bekommst richtig viel training und wirst erzogen, die nächsten Tage dann mal fangen wir mit Rennbahntraining an damit du ausgelastet bist mein lieber“
Als antwort erhalte ich nur einen durchdringenen blick und das geräusch von einem zwischen starken zähnensich zermalmenden Leckerli.
Ich ging in die Sattelkammer und holte Kappzaum und Kette, damit bewaffnet trat ich erneut an Prinz box der wieder mit dem Rücken mir zugewannt aus dem Fenster starrte. Ich erinnerte ihn mit der Gerte an meine anwesenheit und er drehte sich wiederwillig um , ich betrat seine Box und streifte ihm den Kappzaum über und hakte die Hengstkette ein. Mistrauisch beäugte er das lange metallisch klirrende ding an deinem Nasenrücken und machte anstalten es abzustreifen „nein mein lieber das muss sein, wir dürfen kein risiko eingehen falls du wieder explodierst“ so stellte ich ihn an den Putzplatz und begann mit der Putzaktion meines Dreckspatzes „du siehst ja wieder aus“ ich zog mir einen Kittel über sodass ich nicht vollständig eingestaubt würde doch irgendwie waren diese Dreckkrümelchen recht hartnäckig. Ich bürstete soeben seinen schweif als ein Wallach über den Hof geführt wurde, Prinz begann zu zappeln, als ich nicht wegging um ihm freie Sicht zu gewähren hob er sein Rechtes Hinterbein gegen mich , bevor er überhaupt begriff was geschah erntete er einen saftigen klapps auf seinen Hinterschenkel mit der metallborstigen schweifbürste die ich noch in den händen hielt . Verdutzt stellte er das bein wieder ab und witterte zaghaft nach dem anderen Pferd, da er in ihm keine Konkurenz sah drehte er sich wieder um und ließ sich brav weiterputzen nachdem ich ihn Fertig geputzt hatte wollte ich sein sattelzeug holen gehen als gerade Meddi über den Hof kam „wir brngen gerade die Stuten auf die Koppel nur das du bescheid weuißt sagte sie mit einem seitenblick auf Prinz „“na der scheind sich in den letzten wochen ja ziemlich daneben benommen zu haben , danke für die Info“ und Meddi verschwand im nächsten stalltrakt.
Ich trat zu Prinz und schnallte sowohn Kehlriemen als auch Nasenriemen enger, verschnallte die Kette ordnungsgemäß und prüfte den anbindeknoten auf siene Sicherheit. Bevor ich überhaupt auch nur eine andere Bewegung registrieren konnte sah ich nur noch wie sich Prinz neben mir veräderte, er spannte sich komplett riss den Kopf so hoch wie es die Kette zuließ und setzte zu einem ohrenbetäubeden schrei an er schlu um sich so das es fdür mich unmöglich war an ihn heranzukommen. Ich konnte nur teilnahme los daneben stehen und abwarten ein schrecklicher Moment. Dann ging alles sehr schnell er drohte sich mit seinem kompletten Gewicht ins Halfter zu hängen , das konnte ich nicht mit ansehen, ein Gezielter schlag mit der Gerte brachte ihn dazu auf die andere Seite zu springen , im selben moment sprang ich an die Freigewordene Stelle neben ihm und griff mit aller kraft auf seine Nüstern um den nächsten brüller zu unterdrücken, die vorübergeführten stuten bekamen nicht mehr seine volle aufmerksamkeit, er haderte mit sich und schnaufte unter meiner hand die nur geringe lufzzufuhr gewährte. Ich konnte regelrecht beobachten wie er nachdachte, er nahm mich überhaupt nicht wahr und setzte zum Kampf an ich konnte nicht anderst und drehte ihm mit meiner freien hand die oberlippe um zu einer Nasenbremse. Er schien das erste mal überhaupt zu bemerken das er icht alleine war und wannte sich mir zu, er versuchte noch einmal mir wiederstand zu bieten, mit tränen in den Augen verstärkte ich den Druck auf meinen Händen, „Nein das tust du nicht“ ein zittern durchbebte seinen verkrampften körper und lockerte einzelne Muskeln bis er endlich, endlich stillstand.
Seine dunklen Augen schauten mich an , ich war am ende meiner Kräfte und lockerte meinen griff
Langsamm ließ ich mich an seinem Vorderbein entlang auf den Boden gleiten , wenn er nun zutreten würde wäre ich ohne frage die Mitte seiner Zielscheibe doch ich war zu kraftlos um mich auch nur milimeter zu bewegen. Ich wartete darauf das der schlag kam, doch er blieb aus, Prinz stand immer noch wie ein Denkmal und bewegte sich nicht.
Ich saß einfach nur da, es kam mir wie eine ewigkeit vor , und starrte ins Nichts, alles um mich herum war wie eine Nebelige hülle die mich nicht zu interessieren schien.
Nach einer , wie sie mir vorkam, endlosen Weile schaltete sich meine Wahrnehmung wieder ein, und ich spürte die ersten wärmenden sonnenstralen des Tages auf meiner Haut, etwas kitzelte mich im Nacken und ich schaute auf, direkt in Prinz aufmerksames Gesicht dsas mich zu inspizieren schien, es kam noch näher, vorsichtig erhob ich eine Hand und berührte gedankenverloren seine seidigen Nüstern „es tut mir leid“ war das einzige was mir im Moment an Worten auf er Zunge lag.
Es dauerte einen weiteren Augenblick bis ich meine Gedanken soweit geordnet hatte das mir bewusst wurde wo ich mich befand, auf einem kalten steinboden, mir fröstelte und ich zog mich in Zeitlupe an seinem Hals hoch, meine steifen glieder waren allesamt eingeschlafen und ich brauchte einen Moment bis ich aufrecht neben ihm stand. Nun regte sich auch Prinz aus seiner Starre und bewegte vorsichtig einen huf nach dem anderen.
Ich dahcte eine Weila nach, und wenn ich nicht komplett unter schock gestanden hätte wäre ich auch nie auf so einen unverantwortlichen Gedanken gekommen.
Doch in diesem Moment war mir alles aber auch wirklich alles egal, ich weigerte mich einfach zu denken und handelte gedankenlos als ich Prinz die Trense überstreifte. Er stand still wie ein Denkmal als ich mich auf seinen in der sonne glänzenden Rücken gleiten ließ und auf einem Wiesenweg unbemerkt das Gut verließ. Hätte mich jemand gesehen wäre ich sicherlich für verrückt erklärt worden , aber nein ich wollte nicht denken, jetzt noch nicht. Die sonne wurde wärmer Prinz schritt weit aus den verlassenen Feldweg entlang, der weg schien endlos, ich konnte mich nicht erinnern hier schon einmal gewesen zu sein.
Ich konnte nicht sagen wann, aber leise, schleichend setzte sich mein Gehirn wieder in Gang und Fragen tauchten in meinem Hinterkopf auf. Ich versuchte sie zu verdrängen ich wollte nicht denken, doch sie wurden immer drängender und klarer bis ich mich ihnen schließlich mit einem seufzen ergab. °was machst du hier eigendlich, bist du verrrückt?° ich dachte darüber nach und mir wurde langsam bewusst was ich gerade tat, ich blickte auf das seidenglatte in der sonne fast schon leuchtende Fell herab von meinem Ruhig daherschreitenden Prinz.
>Ich sitze ohne sattel, ohne Helm und nur mit Trense auf meinem vor höchstens 30 min noch agressiven Hengst?< ich begann mir langsam sorgen zu machen, noch ehe mir bewusst wurde das so etwas wie Angst in mir aufstieg hielt Prinz an und drehte mir seinen schönen Kopf zu. Ich musterte ihn eine Weile und fiel ihm schließlich um den Hals. Mir war nicht bewusst das mir tränen üner das Gesicht liefen bis er leicht den Kopf schüttelte um eine Fliege aus den Ohren zu vertreiben.
„tschuldigung“ musmelte ich und richtete mich wieder auf ich blickte mich um, eine endlose blumenwiese lag vor uns, hier kannte ich mich einigermaßen aus. Wenn ich sowieso gerade meinen Kopf riskierte warum nicht gleich ganz,absteigen wollte ich nicht, bisher hatte ich auch keinen grund dazu und umzudrehen hätte auch keinen sinn ergeben, ich nahm die Zügel leicht an sodass sie nicht herum schlabberten und griff in die dunkelbraune Lange mähne , Ich gab leichten schenkelruck und Prinz trat an, ich beobachtete sein neugieriges Ohrenspiel, denn er schien so eben meine stimmungsschwankungen zu prüfen. Ich legte den linken schnekel zurück und gab ihm den Kopf frei , sekunden später trommelten seine Hufe dumpf über das Blumen meer und ich ließ mich einfach nur mitnehmen , wir hatten die Sonne im rücken und das Feld vor uns, seine Mähne flatterte mir um die Ohren und mein lästiger verstand hatte sich nach einigem nörgeln vorübergehend ausgeschaltet.
Viel zu schnell kam das ende der Blumenwiese und mein Kopf meldete sich zuwort °durchparieren?° meine sorgen blieben unbegründet sobald ich mich aufrichtete und die zügel leicht annahm verkürtzte Prinz seine galoppsprünge und ließ sich anstandslos zum schritt durchparieren. Am langen zügel ritten wir in der wärmer werdenden sonne zurück zum Gut. Nina Ritt Simple auf dem Viereck und auch Anne war mit Trenton unterwegs. Zum kämpfen war ich zu kraftlos und machte mich auf einen sturz gefasst ohne Sattel nur mit trense hätte ich eh keine Chance. Prinz schaute zu den anderen beiden –Hengsten herüber doch ohne großes Interesse, allein mein Schenkeldruck reichte aus um ihm den Gedanken >mal rübergehen und gucken< auszutreiben. Ab putzplatz angekommen ließ ich mich an seinem Hals heruntergleiten und blieb erstmal eine Weile so stehen „Danke“ fügte ich leise hinzu als ich die Trense gegen ein Sallhalfter austauschte. Ich brachte ihn auf die Weide, als ich das Halfter abzog blieb er wiedererwartend noch eine Weile stehen bis ich das Koppeltor hinter mir schloss. Ich beobachtete ihn noch einige Minuten bis ich wieder in die Realität zurückkehrte und mir bewusst wurde das ich seit Zehn minuten mit Caro verabredet war, so machte ich mich schnellen schrittes auf den Weg zum Reiterstübchen....
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Meddi
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BeitragThema: Re: (schicksal), verlorener Kampf?   Sa Mai 16, 2009 4:40 pm

Ein Genialer Bericht...

---> Bewertungsthread...

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Diana
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BeitragThema: Re: (schicksal), verlorener Kampf?   So Mai 17, 2009 2:29 pm

tnx =*
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